Kommende Veranstaltungen
Freitag, 28. August, 19.00 Uhr
Anna Amalia von Sachsen-Weimar und Eisenach (1739-1807): Regentin, Künstlerin, Mäzenin
Gasthaus Schützen, Schützenallee 12 (Straßenbahnhaltestelle Linie 1 Maria Hilf-Kirche)
Die Lesung ist ein Geschenk für die Freundinnen, Freunde und Mitglieder der Goethe-Gesellschaft. Anschließende kulinarische Lustbarkeiten gehen auf eigene Kosten.
– Näheres zum Programm demnächst.
Das Programm für das Sommersemester 2026 gibt es hier zum herunterladen
Freitag, 06.11.2026, 19.00 Uhr, Archäologische Sammlung, Herderbau:
Robert Schumanns Kreisleriana und ihr literarisches Vorbild
Gesprächskonzert mit Ursula Meyer (Klavier) und Barbara Kiem (Moderation)
Archäologische Sammlung, Herderbau
Die musikästhetischen Positionen, die E.T.A. Hoffmann seinen exaltierten Kapellmeister Kreisler aussprechen lässt, haben Robert Schumann zu seinen Kreisleriana opus 16 inspiriert. Die acht Fantasien schildern keine programmatisch-abbildhaften Szenen. Als Hörende können wir aber versuchen, den dramatischen Prozess der Selbstfindung des romantischen Künstlers zu erahnen. Es gelingt Schumann, äußerste Extreme der menschlichen Psyche und ergreifende Innerlichkeit in Klänge zu verwandeln.
Freitag, 20.11.2026, 18 Uhr c.t., HS 1015:
Neues vom Frauenplan: Die Museumslandschaft der Klassik Stiftung Weimar und die Planungen zur Überarbeitung des Goethe Wohnhaus-Ensembles
Dr. Annette Ludwig (Direktorin der Museen der Klassik Stiftung Weimar)
Unter den 21 musealen Liegenschaften mit ihren heterogenen Sammlungen, die von der Direktion Museen der Klassik Stiftung Weimar – der zweitgrößten deutschen Kulturstiftung – verantwortet werden, genießt das Wohnhaus von Goethe als eines der weltweit wichtigsten Künstlerhäuser eine herausragende Bedeutung. 50 Jahre lebte und arbeitete der Dichter in seinem barocken Haus Am Frauenplan, das er nach seinen Vorstellungen umbaute und zu einem Sammlungszentrum und Forschungslaboratorium formte. Am 2. November 2026 erfolgt eine rund dreijährige Schließzeit, in der das Wohnhaus-Ensemble denkmalgerecht saniert und museal überarbeitet wird. Welche Forschungs- und Vorarbeiten waren dafür notwendig? Wie sehen kuratorische Verdichtungen, Interventionen oder die neuen, hybriden Wege der Vermittlung aus?
Der Einblick in die spannende Arbeit wird eingebettet in eine Übersicht über die singuläre Museumslandschaft der Klassik Stiftung Weimar mit ihren 12 UNESCO-Welterbestätten. Die Höhepunkte reichen von dem im Oktober 2026 mit einer neuen Dauerausstellung zu eröffnenden Ostflügel des Weimarer Residenzschlosses bis hin zum Museum Neues Weimar und zum 2019 eröffneten Bauhaus-Museum, wo 2027 in einer großen Sonderausstellung der Künstlerinnenort Weimar präsentiert wird.
Freitag, 11.12.2026, 18 Uhr c.t., HS 1015:
Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek und ihre Öffentlichkeiten
Dr. Reinhard Laube (Direktor der Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar)
Die Herzogliche Bibliothek in Weimar war zunächst im Weimarer Schloss aufgestellt und blieb in der Entfaltung einer öffentlichen Wirkung beschränkt. Das änderte sich 1766 mit dem Umzug in das benachbarte Grüne Schloss. Mit einem ovalen Festsaal des Buches konnte die Bibliothek neue Formen der Öffentlichkeit herstellen. Das selbständige Gebäude setzte eine Eigendynamik von Sammlungen und Sammlungsräumen frei, die auf Anforderungen der Gegenwart bezogen bleibt. In seiner Verantwortung für die Bibliothek seit 1797 entwickelte Johann Wolfgang Goethe eine kulturelle Praxis mit Folgen. Christoph Martin Wielands Weimarer Rede „Über das Fortleben im Andenken der Nachwelt“ (1812) bot passend dazu ein Programm und eine Funktion der öffentlichen Bibliothek, die der Vortrag nahebringen möchte.
Freitag, 15.01.2027, 18 Uhr c.t., HS 1098:
Poetry Slam mit Goethe
Moderiert von Gregor Biberacher
Nach dem großen Erfolg in den vergangenen Jahren lädt die Freiburger Goethe-Gesellschaft erneut zum literarischen Hörsaal-Slam ein.
Vergange Veranstaltungen
Freitag, 19. Juni, 18.15 Uhr
Sympathie für den Teufel?“ Faust-Musiken seit 1945
Die große Anzahl der nach 1945 entstandenen Faust-Vertonungen zeugt von der ungebrochenen Faszinationskraft des Stoffs. Dass die Rolling Stones in einem der bekanntesten Songs der Band ihre »Sympathy with the devil« bekundeten, ist nur ein Beispiel für die Wirkung, die der Faust-Stoff auch auf die Populärmusik ausübte. Gleichzeitig nehmen Komponist*innen in klassischen Gattungen wie der Oper und der Kantate nach 1945 Elemente der Populärmusik auf, um insbesondere die diabolische Sphäre musikalisch zu charakterisieren. Die enorme Vielfalt der Gattungen und Stile der Faust-Musiken, die zunehmend interkulturell werden und die eigene Stofftradition kritisch reflektieren, lässt sich besonders anhand der Figur des Teufels veranschaulichen. Dieser tritt als nackter Dämon, häufiger aber in den unterschiedlichsten Masken und Verkleidungen auf den Musikbühnen in Erscheinung.
Vortrag von PD Dr. Florian Trabert (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) Platz der Universität, Kollegiengebäude I, Hörsaal 1015
In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Seminar und den Studium generale
Freitag, 17. Juli, 18.15 Uhr
„Ausblick, Ansicht, Binnenschau.“ Zum Fensterbild bei Caspar David Friedrich und Carl Gustav Carus
Vortrag von Prof. Dr. Johannes Grave (Friedrich-Schiller-Universität Jena): Platz der Universität, Kollegiengebäude I, Hörsaal 1015
In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Seminar und den Studium generale

