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Veranstaltungen 2024

 
Donnerstag, 18. Januar

„Sonettenwut und Raserei der Liebe“ (Goethe) – Ein italienischer Gedichttyp macht weltweit Karriere – auch in Freiburg. Vortrag von Dr. Dirk Schindelbeck (Freiburg i. Br.)**

 

Mittwoch, 31. Januar
Unendlichkeit verorten. Hermann Hesse und die Neoromantik der Jahrhundertwende. Vortrag von Dr. Raphael Stübe (Freies Deutsches Hochstift und Universität Frankfurt am Main)*
   Hermann Hesses Dichtungen kreisen immer wieder um die Romantik, zum Beispiel in seinem berühmten "Steppenwolf", dessen Ich-Erzähler begeistert Novalis liest. Lange Zeit unbeachtet blieb dabei, dass Hesse in seinen jungen Jahren der Neoromantik zugerechnet wurde, von der sich schon bald kritisch abwendete. Der Vortrag stellte vor, wie Hesse über die modische Neoromantik erst in den Literaturbetrieb kam, wie sein früher Roman "Peter Camenzind" ihre Probleme aufdeckt und wie ihn dennoch das Neo-Romantische als Lebensthema ambivalent begleitet.
 
Freitag, 16. Februar 2024
Goethes Flucht nach Italien. Ein literarisch-musikalisches Programm mit dem Trio Sanssouci**/***
  Das Trio Sanssouci verlebendigte mit musikalischen und literarischen Darbietungen Goethes Zeit in Italien. Der 37-jährige, von amtlichen Obliegenheiten geplagte Dichter erlebte eine "wahre Wiedergeburt" und die vorher nur indirekt bekannte mediterrane Welt der Antike, der Renaissance, der Kunst und Architektur, der Musik und des Theaters, wie die Eindrücke von Landschaften, Städten, Naturwundern, heiter-unbeschwertem Volksleben, Klima und Pflanzenwelt vermittelten ihm vielfältige kreative Impulse. --- Es konzertierten: Sohee Oh, Flöte, Sigrun Meny-Petruck, Oboe, und Hans-Jürgen Thoma, Cembalo und Lesung. Gespielt werden Kompositionen von Nardini, Sammartini u.a.

 

Sonntag, 25. Februar

Webern und Goethe --- Anton Weberns musikalische Morphologie. Vorgestellt von Barbara Kiem

Treffen im kleinen Kreis;

Nachdem Arnold Schönberg die Gesetze der Zwölftontechnik entwickelt hatte, suchte sein Schüler Anton Webern die neue Arbeitsweise als eine Art musikalische Morphologie durch Goethes Metamorphosenlehre zu begründen. Weberns Weg von der Spätromantik bis hin zur Ausgestaltung seiner Zwölftonmethode charakterisierten mehrere instruktive Klangbeispiele.

 

Sonntag, 7. April

Zweimal Torquato Tasso. Vergleichende Inszenierungsanalysen, moderiert von Prof. Dr. Achim Aurnhammer und Prof. Dr. Rudolf Denk (u. a. Peter Stein, Leopold Lindberg, Will Quadflieg und Klaus Kinski)

Treffen im kleinen Kreis

 

Freitag, 17. Mai
Poetry Slam mit Goethe. Moderiert von Gregor Biberacher
Nach der erfolgreichen Premiere im Jahr zuvor lud die Freiburger Goethe-Gesellschaft erneut ein zu einem Stelldichein erlesene Poet*innen, die selbst geschriebene Texte vortrugen, die im Zeichen des "Werther"-Jahres dem Dichterfürsten huldigten, antworteten oder Paroli boten.
 
Freitag, 7. Juni 2024, 18.15 Uhr
Morphologie und Monismus: Vereinnahmungen Goethes in der Weltanschauungsliteratur um 1900 (Chamberlain, Spengler, Haeckel)
Vortrag von Prof. Dr. Olav Krämer (Osnabrück)*